Kultur
Der Name der Stadt wird 832 n. Chr. erstmals in einer karolingischen Tauschurkunde erwähnt. An der Stelle, an der heute das prächtige Renaissance-Schloss am romantischen Elbbachufer steht, bewirtschafteten im 13. Jahrhundert. Zisterziensermönche des Rheingauer Klosters Eberbach einen Musterhof, den Graf Emich von Nassau-Hadamar im Jahre 1320 kaufte und in eine Wasserburg verwandelte. Im Jahre 1324 erhielt er die Stadtrechte für seine Residenz. Nach einer verheerenden Brandkatastrophe im 16. Jahrhundert ergeben sich im 17. Jahrhundert große bauliche Veränderungen im Stadtbild.
 
Den Wiederaufbau verdanken wir dem Grafen, später Fürsten, Johann Ludwig (1590 - 1653), der das prachtvolle Renasissance-Schloß als seine Residenz erbaute und die barocke Neustadt schachbrettförmig mit großflächigen Marktplätzen und öffentlichen Brunnen anlegte.
 
Heute präsentiert sich Hadamar als eine aufstrebende liebenswerte Kleinstadt. Die angrenzenden Stadtteile haben Ihren eigenen, ländlichen Charakter bewahrt; gemeinsam ergeben sie eine Ferienregion voller landschaftlicher Reize.